John A. Keel und der Stein der Weisen

- Auf dem Weg zur Lösung des UFO-Phänomens -


Ein Buch von Roland M. Horn






Inhaltsverzeichnis

    Vorwort von Marius Kettmann
    Einleitung
     
    1. Besucher aus dem Weltraum?
    Von violetten Flecken und blauen Lichtern
    Das Superspektrum
    Die große Manipulation
    Das spirituelle Kontrollsystem
     
    2. Kontaktler – Auserwählte, Lügner oder Opfer?
    George Adamski – der „Prototyp“ der Kontaktler
    Howard Menger – Ein Kontaktler im Schatten Adamskis
    Woodrow Derenberger – Ein Kontaktler der besonderen Art
     
    3. Klassische Ufo-Sichtungen
    Kenneth Arnold – Der Mann, der den Begriff „Fliegende Untertassen“ prägte
    Thomas Mantell – Tödliche Jagd auf ein UFO
    Paul Trent und der McMinnville Fall – die bekanntesten UFO-Fotos der Welt
    Socorro – ein Polizist auf einem UFO-Horrortrip
    Cash/Landrum – Erschreckende Folgen einer UFO-Sichtung
    Trans-en-Provence – Veränderte Bodeneigenschaften nach UFO-Landung
     
    4. Es fing nicht erst mit Arnold an
    Der zweite Weltkrieg und die Foo-Fighters
    UFO-Sichtungen während des 1. Weltkrieges
    UFOs kurz vor 1900 – Die Luftschiff-Sichtungswelle
    Frühere UFO-Sichtungen
     
    5. Radar-Sichtungen
    Die Sichtung von Fort Monmouth
    Der Lakenheath-Zwischenfall
    Das Ocala-Ereignis
     
    6. UFO-Hotspot Naher Osten
    Sind die Riesen zurückgekehrt?
    UFOs, der Koran und die Dschinnen
     
    7. Interessante Sichtungen aus Deutschland
    Lautloses UFO über Goldbach
    Fliegende Untertasse über Ennepetal-Schweflinghausen
    Seltsame Sichtung über Hochheim
    Halbrundes UFO über Elbe und Elster
     
    8. Von DMT, Clowns und vernetzter Intelligenz
    Die Studien des Dr. Strassmann
    Kontaktversuche aus anderen Welten?
     
    9. Klassische UFO-Entführungen
    Pascagoula – Die Kidnapper mit den Scherenhänden
    Der Schirmer-Incident – Nächtlicher Überfall auf einen Polizisten
     
    10. Das UFO-Phänomen als Teil eines größeren Phänomens
     
    Danksagung


Literatur



Vorwort von Marius Kettmann:

Die UFO-Forschung ist relativ komplex. Neben den ungeklärten Fällen und der Suche nach des Rätsels Lösung ist eine Lagerbildung zu erleben. Die Untersucher sind sich entweder darüber einig, dass hinter den nach der Untersuchung zurückbleibenden UFO-Fällen ein bisher unbekanntes, aber intelligentes und exotisches Phänomen steckt oder aber, dass alle diese unidentifizierten Objekte nur deshalb ungeklärt seien, weil die Zeugen lügen oder aber falsche bzw. ungenaue Angaben machen würden. Dazwischen gibt es fast nichts.

Für die meisten in der sogenannten UFO-Szene Involvierten, die etwas Außergewöhnliches hinter den Fällen vermuten ist die ETH (Extraterrestrial Hypothesis, Außerirdische Hypothese) die annehmbarste. Außenseiter sind selten. Und noch seltener ist es, wenn diese einen gewissen Einfluss gewinnen und mit ihren (oft unkonventionellen) Sichtweisen völlig neue Perspektiven eröffnen. Zwei Personen ist dies umfänglich gelungen und beide sind weithin auf dem Gebiet der UFO-Forschung bekannt. Der eine, ein gebürtiger Franzose der sich in den USA als Astronom und vor allem Informatiker einen Namen machte, ist Jacques F. Vallée. Bekannt durch seine enge Freundschaft mit dem Chef-Untersucher des Projects Bluebook, J. Allen Hynek, und seinen Forschungen die weit vor die Zeit der Initial-Sichtung von Kenneth Arnold hinausgingen (z.B. in seinen Büchern „Passport to Magonia“ 1969, „Dimensions“ 1988 oder zuletzt zusammen mit Chris Aubeck in „Wonders in the Sky“ 2010), entwickelte er die Theorie des Kontrollsystems. Der andere, ein amerikanischer Journalist, der durch seine Forschungen Wesen und Phänomene wie den Mothman und die Men in Black bekannt machte, ist John A. Keel. Diesem außergewöhnlichem Menschen, ist die vorliegende Arbeit von Roland M. Horn nicht nur gewidmet, sondern sie geht auch tief in dessen Theoriegebilde ein.

Um wen handelte es sich und was machte John A. Keels Arbeit aus?

Keels Buchveröffentlichungen sind überschaubar, was allerdings in Anbetracht seiner Forschungen eher ein Verlust ist. Bereits mit 27 Jahren erschien sein erstes Werk unter dem Titel „Jadoo“ (1957), welches sich jedoch nicht mit dem UFO-Phänomen sondern mit seinen Reisen nach Ägypten und Indien beschäftigte (unter anderem auch mit dem Yeti). Neun Jahre später erschien mit „The Fickle Finger of Fate“ ein Roman aus Keels Feder. Doch mittlerweile hatte das UFO-Thema sein Interesse geweckt. Anfänglich der ETH zugetan, merkte er anhand der Fälle die er sich anschaute und den Einflüssen vor allem der Lektüre von Charles Fort und der daraus entstandenen Forteaner-Bewegung, dass die ETH nicht unbedingt die erfolgversprechendste zu sein schien. Er untersuchte die Orte, an denen sich die Vorfälle ereigneten, bestimmte sogenannte Fensterorte, in welchen sich für einen bestimmten Zeitraum verschiedene Phänomene summierten, und er legte sein Hauptaugenmerk auf UFO-Wellen.

Seine Arbeit konnte man in der zweiten Hälfte der 1960er Jahre vor allem in der Flying Saucer Review und im Fate Magazine verfolgen, bevor ab dem Jahr 1970 seine fünf Jahre andauernde produktivste Zeit begann. Mittlerweile hatte Keel begonnen sich Vollzeit mit Phänomenen zu beschäftigen. Im Buch „UFOs: Operation Trojan Horse“ (1970) deckte er auf, dass es sich bei der scheinbaren Darstellung der Wesen in den UFOs als Außerirdische um eine Maskerade handle. Diese sei nur vorgeschoben, ein Deckmantel für die eigentlichen Strippenzieher, die er hier als Dämonen oder Geister identifizierte. Dass er sich in einer Zeit in der von denen, die tatsächlich ein exotisches Phänomen hinter UFOs vermuteten, die ETH bevorzugt wurde, massiven Widerständen gegenübersah, lag auf der Hand. Ein Schicksal, welches auch Jacques Vallée ereilen sollte, der sich nach seinen Büchern „The Invisible College“ (1975) und „Messengers of Deception“ (1979) für fast ein Jahrzehnt frustriert aus der UFO-Szene zurückzog. Keel war jedoch zu tief in seinen Forschungen gefangen, als dass er sich vorstellen konnte, das Feld zu räumen. In seinem Buch „Strange Creatures from Time and Space“ welches er ebenfalls 1970 vorlegte, präsentierte er ein Sammelsurium von Phänomenen und Wesenheiten (angefangen vom Mothman über Außerirdische bis hin zu Bigfoot und Nessie).

In seinem Buch „Our Haunted Planet“ 1971 entwickelte er die Theorie der „Ultrairdischen“ (als Gegenpart zur Theorie der Außerirdischen). Diese Besucher waren demnach keine wirklichen Außerirdischen. Keel selbst bezeichnete sie als „eine [Art] Kraft“.

1975 meldete sich Keel mit zwei weiteren wichtigen Werken zurück. In „The Eighth Tower“ verfeinerte er die Theorie der „Ultrairdischen“ und beschrieb genauer deren Wirken. In „The Mothman Prophecies“ beschäftigte er sich mit den rätselhaften Vorfällen in Point Pleasant, West Virginia, in denen zwischen 1966 und 1967 neben UFOs und Prophetie-Fällen vor allem auch Men in Black und Mothman Sichtungen verzeichnet wurden. Der tragische Einsturz der Silver Bridge, der 46 Menschen das Leben kostete, machte diese Geschehnisse weltberühmt. Im Zuge der Verfilmung (mit zum Teil stark abgewandelter Geschichte) der Geschehnisse 2002 mit Richard Gere erschien unter dem Titel „The Mothman Prophecies - Tödliche Visionen“, das Buch (als einziges Werk von John A. Keel) auch in deutscher Sprache.
Die produktivste Zeit Keels (was das Publizieren seiner Forschungen und Ergebnisse in Buchformat betrifft) war nun vorbei. Lediglich mit „Disneyland oft the Gods“ (1988) meldete er sich noch einmal zurück – allerdings eher im Sinne eines modernen Charles Fort, der Fälle sammelt und archiviert. Zudem erschienen teilweise überabeitete Versionen seiner älteren Werke, wie z.B. 1975 „Visitors from Space“ (englische Auflage von „The Mothman Prophecies“), 1978 „The Cosmic Question“ (englische Auflage von „The Eighth Tower“) oder 1994 „The Complete Guide to Mysterious Beings“ (überarbeitete Auflage von „Strange Creatures from Time and Space“).

Eine Kollektion seiner bedeutendsten Beiträge in der Zeitschrift „Fate“, wurde 2006 als „The Best of John Keel“ herausgegeben.

Legendär bleibt seine Form der Untersuchung, die eben vielen Forschern zum Trotz, keine Beschränkungen kannte und nicht von selbstaufgestellten Grenzen kompakt gehalten wurde. So nahm er Fälle, wie den während der 1973er UFO-Welle in den USA vorgekommenen, in welchem eine Frau nicht nur ein Objekt am Himmel entdeckte, sondern an dessen Seite in großen Buchstaben auch das Wort „UFO“ zu lesen war, durchaus ernst und ordnete sie den verwirrenden Spielen der „Ultrairdischen“ zu (die er auch „Cosmic Trickster“ nannte).

John A. Keel und sein freier, uneingeschränkter und erfrischender Geist fehlen heute oft in der UFO-Forschung. Seine Theorie verdient einen tieferen Blick, sie sollte ernsthaft und aufgeschlossen diskutiert werden. Keels Forschungen sind in Deutschland vielen nicht bekannt, da seine Werke hier nicht erschienen. Dies ist sehr traurig und erweist sich als weitere Parallele zu Jacques Vallée, von dessen 13 UFO-Sachbüchern ebenfalls nur drei ins Deutsche übersetzt wurden.
Dabei war Keel nicht nur umstritten und wegen seiner Unangepasstheit an die favorisierte ETH kontrovers gesehen, sondern auch ein Inspirationsquell vor allem für die Forteanische-Szene und Forscher, wie z.B. Loren Coleman. Der Einfluss auf ihn war so stark, dass Coleman sein 2002er Werk „Mothman and Other Curious Encounters“ Keel widmete.

Das vorliegende Buch von Roland M. Horn, der bereits durch seine gemeinsam mit Lars A. Fischinger publizierte Arbeit „UFO-Sekten“ ein wichtiges Handbuch veröffentlichte, ist hoch einzuschätzen, da hier zum größten Teil die Erkenntnisse, Theorien und Vorstellungen von John A. Keel erstmalig in deutscher Sprache zugänglich gemacht werden. Doch Roland M. Horn geht weiter, macht sich eigene Gedanken und entwickelt das Konzept Keels weiter.

Roland M. Horns Buch gehört somit sicherlich zu den wichtigsten und interessantesten UFO-Büchern Deutschlands der letzten 10 Jahre.

Marius Kettmann
2. Vorsitzender der DEGUFO
Im August 2012


Einleitung:

Seit 1947 Jahren spricht man von den „Fliegenden Untertassen“. Relativ trivial sah ein Pilot eine Formation von scheibenförmigen Objekten, und der Begriff war geboren. Es war kurz nach dem 2. Weltkrieg, und zunächst blickte die USA – das „Mutterland des modernen UFO-Mythos“ – nach Moskau. Sollte im damals vorherrschenden Kalten Krieg die Gegenseite am Auftauchen dieser Fliegenden Untertassen schuld sein? Bald wurde jedoch diese Idee fallen gelassen, und man sprach auch nicht mehr von fliegenden Untertassen, sondern von, wir erwähnten den Begriff bereits, UFOs – „Unidentifizierten Fliegenden Objekten“. Doch auch dieser Begriff verkam im Laufe der Jahrzehnte immer mehr zu einer Lachnummer. Witze wurden gemacht über die „kleinen grünen Männchen aus dem Weltraum“ und wer – sei es auch aus reinen Aufklärungszwecken – diese drei Buchstaben aussprach, wurde verspottet.

Auf der anderen Seite wurde der Begriff auch von verschiedenen Esoterikern aufgenommen, wogegen an sich nichts zu sagen ist, doch leider landete das Thema auch beim rechtslastigen esoterischen Lager, wo beispielsweise gelehrt wird, das Adolf Hitler 1945 nicht Selbstmord beging, sondern in einer fliegenden Untertasse, in die Antarktis gebracht wurde, um nur einmal die krasseste Blüte dieses Auswuchses anzudeuten.

Allgemein steht der Begriff „UFO“ für die Öffentlichkeit und den Großteil der Presse als die oben erwähnten „kleinen grünen Männchen“ da und ist negativ belastet. Der einst nüchterne Begriff ist verbrannt. Wer sagt denn, dass die „UFOs“ Raumschiffe aus dem Weltraum sind? Für den ernsthaft arbeitenden Forscher sind diese Objekte nichts anderes als eben „Unidentifizierte fliegende Objekte“. Der UFO-Forscher Marius Kettmann stellt in seinem Beitrag „Neue Impulse für die UFO-Forschung – Einheitliche Vorgehensweisen für eine zukunftsorientierte Forschung“ (Knörr Hrsg: 2011, S. 132–161) die Frage in den Raum, ob man den Begriff „UFO“ überhaupt beibehalten sollte und erinnert in diesem Zusammenhang an die amerikanische Gruppe NARCAP (National Aviation Reporting Center of Anomalous Phenomena), die anstelle des Begriffs „UFOs“ das neutraler klingende Kürzel „UAP“ (Unidentified Aerial Phenomenon) verwendet. Auch die deutsche UFO-Forschungsgruppe MUFON-CES verwendet eine neue Definition: Anomale Atmosphärische Erscheinungen.

Kurioserweise nutzte die selbstitulierte „Skeptiker-Gruppe“ CENAP den Begriff „UAP“ bereits Jahre zuvor für die wenigen von ihren ungeklärten Sichtungen, und befand sich somit auf einem sehr guten Weg. Heute vertritt man dort jedoch den Standpunkt, dass auch der bisher ungeklärte Rest ebenfalls nur aus bisher nur noch nicht erkannten „IFOs“ (also Identifizierten Fliegenden Objekten) besteht. Heute hört man aus dieser Gruppe sogar die Floskel: „Es gibt keinen ungeklärten Rest!“

Dabei kann man sich fragen, ob der Begriff „Skeptiker“ für eine solche Gruppe der richtige Begriff ist, denn muss ein wahrer Skeptiker nicht skeptisch gegenüber allem sein, so dass man am Ende auch gegenüber den „Skeptikern“ skeptisch sein sollte? Und wenn es nur noch darum geht, ungeklärte Fälle aufzuklären, dann sollte man sich fragen, ob man wirklich noch objektiv und offen ist. Viel besser mit diesem Thema geht die GEP e.V. (Gesellschaft zur Erforschung des UFO-Phänomens) mit diesem Thema um, die sich zwar als kritisch, aber als ergebnisoffen und „nichtskeptisch“ bezeichnet. Dabei wird allerdings der gebräuchliche Begriff „Skeptiker“ für unter diesem Namen auftretende Debunker (Entlarver) beibehalten.

Sie sehen es schon: Die UFO-Thematik hat mit vielen Problemen zu kämpfen. Wir wollen uns jedoch nicht weiter in die Diskussion der UFO-Forscher einlassen, sondern uns mit der Frage beschäftigen, was hinter dem ungeklärten Rest (je nach Gruppe und Forscher meist weit unter 10%) steckt. Dass es ein „UFO-Restphänomen“ gibt, habe ich bereits in: „Sie sahen aus wie Untertassen“ (Leipzig 2006) dargelegt. Und mit diesem wollen wir uns in der Hauptsache nun befassen.



Bald wieder erhältlich!



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Administration, Finanzbuchhaltung, Büroorganisation, Kontaktverwaltung

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Wir offenbaren oder übermitteln hierbei Daten an die Finanzverwaltung, Berater, wie z.B., Steuerberater oder Wirtschaftsprüfer sowie weitere Gebührenstellen und Zahlungsdienstleister.

Ferner speichern wir auf Grundlage unserer betriebswirtschaftlichen Interessen Angaben zu Lieferanten, Veranstaltern und sonstigen Geschäftspartnern, z.B. zwecks späterer Kontaktaufnahme. Diese mehrheitlich unternehmensbezogenen Daten, speichern wir grundsätzlich dauerhaft.

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Bei der von uns verwendeten Online-Kennungen der Nutzer, handelt es sich um pseudonyme Werte. D.h. die Online-Kennungen enthalten selbst keine personenbezogenen Daten wie Namen oder E-Mailadressen. Sie helfen uns nur zu bestimmen ob derselbe Nutzer, der auf einen Affiliate-Link geklickt oder sich über unser Onlineangebot für ein Angebot interessiert hat, das Angebot wahrgenommen, d.h. z.B. einen Vertrag mit dem Anbieter abgeschlossen hat. Die Online-Kennung ist jedoch insoweit personenbezogen, als dem Partnerunternehmen und auch uns, die Online-Kennung zusammen mit anderen Nutzerdaten vorliegen. Nur so kann das Partnerunternehmen uns mitteilen, ob derjenige Nutzer das Angebot wahrgenommen hat und wir z.B. den Bonus auszahlen können.

Amazon-Partnerprogramm

Wir sind auf Grundlage unserer berechtigten Interessen (d.h. Interesse am wirtschaftlichem Betrieb unseres Onlineangebotes im Sinne des Art. 6 Abs. 1 lit. f. DSGVO) Teilnehmer des Partnerprogramms von Amazon EU, das zur Bereitstellung eines Mediums für Websites konzipiert wurde, mittels dessen durch die Platzierung von Werbeanzeigen und Links zu Amazon.de Werbekostenerstattung verdient werden kann (sog. Affiliate-System). D.h. als Amazon-Partner verdienen wir an qualifizierten Käufen.

Amazon setzt Cookies ein, um die Herkunft der Bestellungen nachvollziehen zu können. Unter anderem kann Amazon erkennen, dass Sie den Partnerlink auf dieser Website geklickt und anschließend ein Produkt bei Amazon erworben haben.

Weitere Informationen zur Datennutzung durch Amazon und Widerspruchsmöglichkeiten erhalten Sie in der Datenschutzerklärung des Unternehmens: https://www.amazon.de/gp/help/customer/display.html?nodeId=201909010.

Hinweis: Amazon und das Amazon-Logo sind Warenzeichen von Amazon.com, Inc. oder eines seiner verbundenen Unternehmen.

Kontaktaufnahme

Bei der Kontaktaufnahme mit uns (z.B. per Kontaktformular, E-Mail, Telefon oder via sozialer Medien) werden die Angaben des Nutzers zur Bearbeitung der Kontaktanfrage und deren Abwicklung gem. Art. 6 Abs. 1 lit. b) DSGVO verarbeitet. Die Angaben der Nutzer können in einem Customer-Relationship-Management System ("CRM System") oder vergleichbarer Anfragenorganisation gespeichert werden.

Wir löschen die Anfragen, sofern diese nicht mehr erforderlich sind. Wir überprüfen die Erforderlichkeit alle zwei Jahre; Ferner gelten die gesetzlichen Archivierungspflichten.

Erhebung von Zugriffsdaten und Logfiles

Wir, bzw. unser Hostinganbieter, erhebt auf Grundlage unserer berechtigten Interessen im Sinne des Art. 6 Abs. 1 lit. f. DSGVO Daten über jeden Zugriff auf den Server, auf dem sich dieser Dienst befindet (sogenannte Serverlogfiles). Zu den Zugriffsdaten gehören Name der abgerufenen Webseite, Datei, Datum und Uhrzeit des Abrufs, übertragene Datenmenge, Meldung über erfolgreichen Abruf, Browsertyp nebst Version, das Betriebssystem des Nutzers, Referrer URL (die zuvor besuchte Seite), IP-Adresse und der anfragende Provider.

Logfile-Informationen werden aus Sicherheitsgründen (z.B. zur Aufklärung von Missbrauchs- oder Betrugshandlungen) für die Dauer von maximal 7 Tagen gespeichert und danach gelöscht. Daten, deren weitere Aufbewahrung zu Beweiszwecken erforderlich ist, sind bis zur endgültigen Klärung des jeweiligen Vorfalls von der Löschung ausgenommen.

Host Europe - Hoster

Wir nutzen für unseren Webauftritt einen Rechner von Host Europe, der auch dort steht und physisch nur deren Mitarbeiter zugänglich ist.

Host Europe hat Admin Rechte und hält Backups des kompletten Servers gespeichert.

Weitere Informationen erhalten Sie unter https://www.hosteurope.de/AGB/Datenschutzerklaerung/

Host Europe - Server Backups

Wir machen regelmässig Backups unseres Internet-Servers. Dafür nutzen wir einen Service unseres Hosters Host Europe.

Host Europe hat Admin Rechte auf unserem Server und hält Backups des kompletten Servers bei sich gespeichert.

Backups werden nach 4 Monaten gelöscht.

Weitere Informationen erhalten Sie unter https://www.hosteurope.de/AGB/Datenschutzerklaerung/

Content-Delivery-Network von Cloudflare

Wir setzen ein so genanntes "Content Delivery Network" (CDN), angeboten von Cloudflare, Inc., 101 Townsend St, San Francisco, CA 94107, USA, ein. Cloudflare ist unter dem Privacy-Shield-Abkommen zertifiziert und bietet hierdurch eine Garantie, das europäische Datenschutzrecht einzuhalten (https://www.privacyshield.gov/participant?id=a2zt0000000GnZKAA0&status=Active).

Ein CDN ist ein Dienst, mit dessen Hilfe Inhalte unseres Onlineangebotes, insbesondere große Mediendateien, wie Grafiken oder Skripte mit Hilfe regional verteilter und über das Internet verbundener Server, schneller ausgeliefert werden. Die Verarbeitung der Daten der Nutzer erfolgt alleine zu den vorgenannten Zecken und der Aufrechterhaltung der Sicherheit und Funktionsfähigkeit des CDN.

Die Nutzung erfolgt auf Grundlage unserer berechtigten Interessen, d.h. Interesse an einer sicheren und effizienten Bereitstellung, Analyse sowie Optimierung unseres Onlineangebotes gem. Art. 6 Abs. 1 lit. f. DSGVO.

Weitere Informationen erhalten Sie in der Datenschutzerklärung von Cloudflare: https://www.cloudflare.com/security-policy.


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